Herz- & Kreislauferkrankungen

UNSERE EXPERTEN STEHEN IHNEN ZUR SEITE

 

Herz- und Kreislauferkrankungen gehören zu den häufigsten Erkrankungen in Deutschland.
Wir behandeln jedes Jahr mehr als 15.000 Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen des Erwachsenenalters.

Erkrankungen

WIR HELFEN WEITER

Logo Brustschmerz Ambulanz
  • Durchblutungsstörungen des Herzens, Herzinfarkt (Koronare Herzkrankheit KHK)
  • Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
  • Herzklappenfehler
  • Herzrhythmusstörungen aller Art
  • Herzschrittmacher-, ICD- und CRT-Systeme aller Art, life vest
  • Herzmuskelentzündung und andere Herzmuskelerkrankungen
  • Herzschädigungen unter spezieller Therapie (z.B. bei Tumor- oder Rheumaerkrankungen)
  • Angeborene Herzerkrankungen im Erwachsenenalter
  • Blutdruckerkrankungen (zertifiziert über die Deutsche Hochdruckliga DHL)
  • Fettstoffwechselstörungen (zertifiziert über die Deutsche Lipid-Liga)
  • Diabetes und Herz in Kooperation mit unserem Diabetes Exzellenz Zentrum DDG (zertifiziert über die Deutsche Diabetes Gesellschaft)
  • Interdisziplinäre Abklärungen komplexer unklarer Krankheitsbilder
  • Patienten mit Assist-Device („Kunstherz“) und herztransplantierte Patienten betreuen wir in enger Absprache mit dem jeweiligen Implantations-/Transplantationszentrum

Unser Leistungsspektrum

Blutdruckmessung

Die Elektrokardiographie (EKG) ist eine Messmethode, um die elektrischen Herzaktivitäten aufzuzeichnen. Das Ruhe-EKG wird auf der Praxisliege durchgeführt. Beim Belastungs-EKG wird die Herztätigkeit während standardisierter körperlicher Belastung gemessen, meist auf dem Fahrradergometer, und dient der Erfassung von Durchblutungsstörungen am Herzen.

Die Ergospirometrie ist ein erweitertes Messverfahren zur Erfassung der Leistungsfähigkeit von Herz und Lunge gleichzeitig. Dies geschieht meist auf dem Fahrradergometer mit zusätzlicher Mundnasenmaske für die Atemmessungen. Diese Untersuchung kann auch im Rahmen einer sportmedizinischen Leistungsdiagnostik angewandt werden.

Das Langzeit-EKG wird mittels Kabel am Rumpf angelegt und zeichnet den Herzrhythmus in der Regel über 24 Stunden auf. Falls erforderlich kann auch über mehrere Tage aufgezeichnet werden. Diese Untersuchung dient der Erkennung von Herzrhythmusstörungen.

Mit der Langzeit-Blutdruckmessung wird mittels einer automatischen Blutdruckmanschette am Oberarm über 24 h der Blutdruck in viertel- bis halbstündigen Abständen gemessen, auch nachts. Mit dieser Methode kann ein Bluthochdruck neu diagnostiziert oder die Behandlungsqualität überprüft werden.

Aufgrund der engen Verknüpfung zwischen schlafassoziierten Atmungsstörungen und Herz-Kreislauf Erkrankungen spielen auch schlafmedizinische Aspekte eine bedeutsame Rolle bei der kardiologischen Diagnostik. Schlafstörungen können in Zusammenarbeit mit unserem schlafmedizinischen Team sowohl ambulant als auch im Rahmen einer nächtlichen Untersuchung in unserem eigenen Schlaflabor abgeklärt und im Weiteren erfolgreich behandelt werden.

Die Pulswellenanalyse, auch Gefäßsteifigkeitsmessung genannt, dient der Früherkennung von Bluthochdruck und Gefäßverkalkung und misst die Pulswellengeschwindigkeit als Indikator für die Gefäßsteifigkeit und damit das „Gefäßalter“.

Die Echokardiographie, auch einfach Herzecho genannt, ist eine Ultraschalluntersuchung des Herzens. Zu weiteren speziellen Methoden zählen die Doppler-/ Farbduplexsonographie, der Gewebedoppler, das Speckle Tracking (GLS) und die transösophageale Untersuchung („Schluckecho“)

Bei der Untersuchung wird die Ultraschalluntersuchung des Herzens vor, während und unmittelbar nach einer körperlichen Belastung mittels Fahrradergometer im Liegen durchgeführt. Im Gegensatz zu einem normalen Belastungs-EKG können bestimmte Herzerkrankungen, wie z. B. Durchblutungsstörungen oder Zunahme von Herzklappenfehlern unter Belastung besser erkannt werden.

Implantierte Herzschrittmacher sind sehr komplexe Geräte mit unterschiedlichen, umfangreichen Funktionen, die alle regelmäßig überprüft, angepasst und bei Batterieerschöpfung auch rechtzeitig ausgetauscht werden müssen. Wir können alle Geräte aller Firmen kontrollieren, teilweise auch per Fernabfrage telemedizinisch und die Patienten hinsichtlich Umgangs und Vorsichtsmaßnahmen beraten.

Bei einer Computertomographie (CT) handelt es sich um eine Röntgenuntersuchung. Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist ein strahlungsfreies Untersuchungsverfahren. Beide Verfahren haben ihre speziellen Vor- und Nachteile, je nach Fragestellung. Wir beraten unsere Patienten hinsichtlich der für sie sinnvollsten Untersuchungsmethode und vereinbaren ggf. Termine in Zusammenarbeit mit dem Klinikum Kempten und dem Universitätsklinikum Ulm.

CT
Abgenommenes Blut in länglichen Behältnissen für das Labor

In bestimmten Fällen ist nach Untersuchung und Beratung mit der Patientin/dem Patienten im benachbarten Klinikum Kempten eine Herzkatheteruntersuchung erforderlich, im Notfall auch sofort. Eine solche invasive Untersuchung wird entweder bei akutem Herzinfarkt, bei hochgradigem Verdacht auf eine schwerwiegende Durchblutungsstörung am Herzen (Koronarangiographie) oder bei komplexen Herzrhythmusstörungen (elektrophysiologische Untersuchung) notwendig. Dabei wird der Herzkatheter nicht nur zur Diagnostik, sondern auch zur Therapie eingesetzt (z.B. einlegen von Koronarstents bei Gefäßverengungen oder Verödung (Ablation) der Ursprungszonen von Herzrhythmusstörungen). Für eine Herzkatheteruntersuchung ist ein stationärer Krankenhausaufenthalt erforderlich, den wir in Absprache mit dem Patienten im benachbarten Klinikum Kempten oder an einer mit uns kooperierenden Universitätsklinik vereinbaren.

Eine Spezialambulanz umfasst die Diagnostik und Behandlung komplexer Krankheiten, die jeweils eine besondere Qualifikation, eine interdisziplinäre Zusammenarbeit und spezielle Ausstattungen erfordern.
Unsere Spezialgebiete umfassen die Diagnostik und Behandlung von Herzrhythmusstörungen, Herzschwäche, medikamentös-toxischen Herzschäden, Herztransplantation, komplexe Fettstoffwechselstörungen und komplexe Blutdruck-Erkrankungen.

In unserem MVZ können im Notfalllabor Untersuchungen z. B. bei Verdacht auf Herzinfarkt, Thrombose oder einer Lungenembolie, schnellstmöglich getätigt werden. Außerdem verfügen wir über ein Speziallabor zur Analyse von Fettstoffwechselstörungen.

Zusätzlich können die Gefäße, Bauchorgane und Schilddrüse im Detail untersucht werden.  Weiter Informationen erhalten Sie hier.

Die Präventionsberatung ist wichtig, um das Risiko für zukünftig mögliche kardiovaskuläre Erkrankung wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder pAVK (Schaufensterkrankheit) bei einem Patienten zu bestimmen, vor allem wenn eine familiäre Vorbelastung und/oder eine ungesunde Lebensweise bestehen. Dann sollten auch rechtzeitig vorbeugende Maßnahmen besprochen und eingeleitet werden.

Die Beratung unterstützt bei Themen wie Berentung, Schwerbehinderung, beruflicher Wiedereingliederung oder Kraftfahreignung bei Herzerkrankungen.

Die Brustschmerz-Ambulanz ist eine von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie- Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK) zertifizierte Notfallambulanz. Die Aufgabe besteht darin, bei Patienten mit akuter Brustschmerzsymptomatik mögliche Ursachen im Bereich des Herzens und der großen Blutgefäße zeitnah und mit hoher Fachkompetenz abzuklären. Dies geschieht in vernetzter Versorgungsstruktur mit der Notfallambulanz eines kooperierenden, invasiv tätigen Krankenhauses. In Zusammenarbeit mit nicht-kardiologischen Fachärzten werden in einer Brustschmerz-Ambulanz aber auch Brustschmerzen abgeklärt, die ihre Ursache außerhalb des Herzens und der herznahen Gefäße haben, beispielsweise im Bereich der Atemwege, des oberen Verdauungstraktes, des knöchernen Brustkorbes inkl. Wirbelsäule und des Muskelapparates.

Gespräch zwischen Arzt und Patientin

Zurück zur Übersicht

Gefässerkrankungen