Gefäßerkrankungen

AUßERHALB DES HERZENS

 

Ein weiterer Bereich der Kardiologie umfasst die Diagnose und Behandlung bei Erkrankungen der Blutgefäße auch außerhalb des Herzens.

Erkrankungen

WIR HELFEN WEITER

  • Gefäßverengungen des arteriellen Systems der Halsschlagadern, Arme und Beine (pAVK, die Schaufensterkrankheit)
  • Erweiterungen der Brust- und Bauchschlagader (Aneurysma)
  • Notfalldiagnostik und Verlaufsdiagnostik bei Venenthrombosen
  • Beurteilung der Funktionsfähigkeit von Shunts bei Dialyse- und Apheresepatienten

Wir führen keine Untersuchungen bei reinem Krampfaderleiden (Varicosis) durch. Diese überlassen wir auf dieses Krankheitsbild spezialisierten Phlebologen und Gefäßchirurgen.

Unser Leistungsspektrum

Arzt erklärt Patientin die Ultraschallaufnahme

Bei einer Ultraschalluntersuchung, auch Sonografie genannt, werden verschiedene Körperregionen und Organe untersucht. Mit Hilfe der Farbduplexsonographie lässt sich ein Blutgefäß als Schnittbild darstellen und gleichzeitig die Blutströmung im Gefäß messen. In der Praxis checken wir Halsschlagadern (Carotis), Bauch und Beine.

Die Halsschlagadern sind oft schon früh von einer Gefäßverkalkung (Atherosklerose) betroffen, lange bevor Beschwerden bestehen oder als schwerste Komplikation ein Schlaganfall auftritt. Der Gefäßstatus der Halsschlagadern (Carotiden) ist daher ein wichtiger Hinweis darauf, wie intensiv Risikofaktoren (v.a. Rauchen, Cholesterin, Zucker, Blutdruck) behandelt werden sollten.

Mit dem Herzecho können wir auch den ersten Abschnitt der Aorta und den Aortenbogen untersuchen und dort evtl. Erweiterungen (Aneurysma) feststellen. Zur exakten Untersuchung der gesamten Hauptschlagader (Aorta) ist dann meist eine Computertomographie erforderlich.

Erweiterungen (Aneurysma) der Hauptschlagader (Aorta) im Bauchbereich kommen mit zunehmendem Alter recht häufig vor und können gefährlich werden. Jeder Mensch über 60 Jahre sollte sich daher mal einer Ultraschalluntersuchung der Bauchaorta unterziehen.

Die Dopplersonographie ist eine Untersuchung der Hals- und Kopfarterien oder der Beinarterien mit Hilfe einer kleinen Ultraschall-Stiftsonde, womit Einschränkungen des Blutflusses festgestellt werden können.

Vom Beckenbereich bis zu den Fußknöcheln können die arteriellen Gefäße auf Verkalkungen und Verengungen untersucht werden, auch nach bereits erfolgten Gefäßeingriffen wie Stentimplantation oder Bypassoperation.

Bei unklarer, V.a. einseitiger Arm- oder Beinschwellung erfolgt die Ultraschalluntersuchung der tiefen Arm- oder Beinvenen auf Thrombose, akut oder chronisch im Verlauf. Dazu gehört auch die Notfalllabor-Diagnostik (D-Dimere).

Bei Dialyse- und Apheresepatienten ist manchmal eine Sonographie oder Farbduplexsonographie notwendig, um die Funktionsfähigkeit und den Verlauf von angelegten Shunts zu prüfen. Diese wird in Zusammenarbeit mit unseren Nephrologen durchgeführt.

Kalkablagerungen, auch Plaques genannt, sind Ablagerungen in der Gefäßinnenwand. Sie entstehen durch Entzündungsprozesse an und in der Gefäßwand sowie durch Ablagerungen von Fett und Kalk, welche langfristig die Gefäße verengen oder durch Aufbrechen einen thrombotischen Verschluss verursachen können. Es ist daher wichtig, diese Plaques frühzeitig zu erkennen und gegenzusteuern, bevor sie Beschwerden machen. Mit unseren hochauflösenden Ultraschallköpfen und mit einer bestimmten CT-Untersuchung (CT-Koronarkalk-Screening) können wir auch geringe vorzeitige Plaques in verschiedenen Gefäßgebieten erkennen und mit dem Patienten geeignete Maßnahmen zur Vorbeugung weiterer Komplikationen besprechen und umsetzen.

Ultraschall am Hals einer Patientin

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