Schlafstörungen
DIAGNOSTIK, BERATUNG UND THERAPIE
Gesunder Schlaf ist ein besonders wertvolles Gut. Etwa ein Drittel unseres Lebens verbringen wir im Schlaf. Die Zahl der Menschen, die unter Schlafstörungen leiden, nimmt seit Jahren zu. Mittlerweile sind rund 80 verschiedene Ursachen von Schlaf-Wach-Störungen in der modernen Medizin bekannt. Dr. Manfred Held hat die Schlafmedizin in Kempten ab dem Jahr 2000 kontinuierlich auf- und ausgebaut. Seit 2015 ist er als Leiter des Schlaflabors in unserem Heigl Health MVZ Kempten-Allgäu mit drei ärztlichen Kolleginnen und acht betreuenden medizinischen Angestellten und Fachkräften für die Diagnostik, Beratung und Therapie von Schlafstörungen zuständig.
Die Schlafambulanz und das Schlaflabor bieten eine umfangreiche und ganzheitliche schlafmedizinische Betreuung und Nachbetreuung. Eine zeitnahe und fachlich hochprofessionelle Beratung in Kombination mit einem optimalen Patientenservice liegt dem Ärzteteam besonders am Herzen. Eine rasche Therapieeinleitung und umfassende Nachbetreuung sind für uns mehr als selbstverständlich. Dabei arbeiten wir mit den modernsten Diagnostik- und Therapiegeräten.
Das Schlaflabor verfügt über zehn moderne Einzelzimmer, die fünf Tage pro Woche genutzt werden. Damit werden in den Räumlichkeiten im Heigl Health MVZ Kempten-Allgäu in der Robert-Weixler-Straße 19/21 jede Woche bis zu 50 Patientinnen und Patienten betreut. Pro Jahr werden bis zu 2.500 Patientinnen und Patienten schlafmedizinisch gemessen und anschließend wird die geeignete Therapie eingeleitet.

Schwerpunkte
WIR HELFEN WEITER
- Schlafbezogene Atmungsstörungen
- Insomnien: Ein- und Durchschlafstörungen
- Hypersomnien: Störungen mit vermehrter Tagesschläfrigkeit
- Parasomnien: während des Schlafs auftretende Störungen
- Schlafbezogene motorische Bewegungsstörungen
(z.B. Restless Legs Syndrom) - Zirkadiane Schlaf-Wach-Rhythmusstörungen
- Narkolepsie (Typ I und II)
Unsere Therapien

Folgende Beatmungssysteme werden eingesetzt:
- CPAP (Continuous Positive Airway Pressure): unterstützt als Beatmungsverfahren den spontan atmenden Patienten durch positiven Druck im Rachenbereich und verhindert damit den Kollaps der oberen Atemwege.
- APAP (Automatic Positive Airway Pressure): Automatische CPAP-Druckanpassung nach Bedarf des Patienten, da sich der Druckbedarf von Nacht zu Nacht aber auch mittel- und langfristig ändern kann. Der APAP-Modus stellt sich individuell auf den notwendigen Druckbedarf ein.
- BiLevel-Systeme: dient zur Unterstützung der Spontanatmung. Nach Bedarf kann bei einer hochgradig gestörten schlafbezogenen Atmung die Atemarbeit vollständig auf das bi-Level System übertragen werden.
- Lagekonditionierung (z.B. Vermeidung der Rückenlage im Schlaf)
- Intraorale Protrusionsschienen: Für den Unterkiefer angefertigte Zahn-Schiene, durch die der Unterkiefer und die Zunge nach vorne positioniert werden. Dies hat zur Folge, dass die Einengung des Rachenraums verringert wird, die Atemwege im Schlaf mechanisch offengehalten werden und der Atemwegswiderstand abnimmt.
- Zungenschrittmacher: Dadurch wird das Erschlaffen der Zungenmuskulatur während des Schlafes atemsynchron durch einen elektrischen Impuls verhindert. Eine regelmäßige Atmung während des Schlafs ist die Folge.
Bestimmte Verhaltensweisen können einen guten Schlaf beeinflussen. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, die von der Gestaltung der Schlafumgebung und des Schlaf-Wach-Rhythmus bis zu einer Änderung der Ernährungsweise reichen können.
Hierbei geht es um die Aufklärung über gesunden Schlaf und was Sie persönlich dazu beitragen können.
Die Schlafrestriktion ist ein nichtmedikamentöses Therapieverfahren, bei der Personen mit Ein- und Durchschlafstörungen ihre Gewohnheiten kennenlernen, um so, durch gezielte Änderung der Zubettgehzeit und Aufstehzeit, einen besseren Schlafrhythmus zu erlangen. Über mehrere Wochen führt der Patient ein Schlaf-Tagebuch, welches mit dem Arzt ausgewertet wird. Anhand der Aufzeichnungen kann eine Regel aufgestellt werden, um die Bettliegezeit zu verkürzen und somit den Schlafdruck zu erhöhen, damit ein schnelleres Einschlafen möglich werden kann.
- Insomnie: Schlaflosigkeit mit Ein- und Durchschlafstörungen
- Narkolepsie Typ I oder II (mit und ohne Kataplexien)
- Restless-Legs-Syndrom (RLS)
- Residualmüdigkeit trotz regelmäßiger Maskenüberdrucktherapie


Youtube Podcast
LEIDEN SIE UNTER SCHLAFPROBLEMEN? HÖREN SIE REIN - MIT EIN PAAR ERKENNTNISSEN KÖNNEN SIE BEREITS IHREN SCHLAF VERBESSERN!
Podcast mit Tobias Kunert vom 20.05.22, Dauer 1:24:35 Min.
0:44 VITA VON DR. HELD
Vom Lungenarzt zum Schlafmediziner
9:34 INTERVIEW
Um was geht´s eignetlich?
Tipps zum besser Schlafen.
Das Aufräumen von Mythen!

Allgäu-TV-Sendung: "Wie viel Schlaf brauchen wir wirklich?"
TIPPS MIT DR. HELD



