Freitag, 19.07.2019


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Membrandifferentialfiltration (MDF) und Lipidfiltration (Fa. Diamed, Köln)

Beschreibung und Funktionsprinzip:

Wie beim H.E.L.P.-Verfahren wird das aus einer Armvene gewonnene Patientenblut zunächst in feste Blutbestandteile und Plasma getrennt. Ausschließlich das Blutplasma wird der weiteren Behandlung zugeleitet, während rote und weiße Blutkörperchen sofort wieder dem Patienten zurückgegeben werden. Das Blutplasma fließt über einen Membranfilter, dessen Porengröße mit ca. 15 Nanometern (0,000015 mm) so gewählt ist, dass vorzugsweise LDL-Partikel, Lipoprotein(a) und Fibrinogen zurückgehalten werden, während das restliche Plasma die seitlich angeordneten Filterporen durchtritt, sich wieder mit den festen Blutbestandteilen vereinigt und als gereinigtes Vollblut dem Patienten über eine zweite Kanüle zurückgegeben wird.

Medizinische Bedeutung:

Auch mit diesem von der Herstellerfirma als Rheopherese (bedeutet Verbesserung der Blußfließlichkeit) bezeichneten Verfahren kann Patienten mit schweren Arterioskleroseer-krankungen geholfen werden, die auf diätetisch und medikamentös nicht adäquat behandelbare Fettstoffwechselstörungen zurückzuführen sind. Besonders intensiv untersucht wurde der Nutzen der Rheopherese bei diabetischem Fußsyndrom und bei einer vorwiegend im höheren Lebensalter auftretenden nicht selten zur Erblindung führenden Augenerkrankung, der altersabhängigen Makuladegeneration. Erste Analysen einer im Augenblick in den Vereinigten Staaten laufenden großen FDA-Studie stimmen sehr zuversichtlich, dass diese schwere Augenerkrankung mit einer durch die Rheopherese-Behandlung erzielten Durchblutungsverbesserung günstig beeinflusst werden kann.

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